AS/NZS 4399/ UV Hohensteiner Prüfinstitut

Schutzkleidung mit UV-SCHUTZ


Anwendungsbereich
Der UV-Schutz einer Kleidung kann nach verschiedenen Standards ermittelt werden (siehe Tabelle 1). Dabei stellt der Hohensteiner Prüfstandard UV 801 die höchsten Anforderungen. Es muss sowohl im Original als auch nach verschiedenen Vorbehandlungen, die ein Tragen und Pflegen simulieren, geprüft werden. Das Produkt ist mit dem niedrigsten Wert nach den verschiedenen Behandlungen auszuzeichnen. Alle anderen Standards prüfen nur im Originalzustand. Durch die verschiedenen Vorbehandlungen und damit auch im Gebrauch sind leicht 70 % Reduzierungen des UV-Schutzes möglich.

Klassifizierung
Durch die Prüfung wird der UV-Schutzfaktor UPF (Ultra Violet Protection Factor) ermittelt. Nach dem Hohensteiner Prüfstandard sind folgende UPF ohne Zwischenwerte möglich:
UPF 2, 5, 10, 15, 20, 30, 40, 60 oder 80. Der höchste UPF-beträgt 80 und stellt den höchst möglichen UV-Schutz dar. Ein UPF von z.B. 50 besagt, dass die Person beim Tragen dieser Kleidung ihre Verweildauer in der Sonne um das Fünfzigfache verlängern kann, ohne Hautschädigungen zu provozieren.

Piktogramm
Kennzeichnung nach den anderen genannten UV-Standards werden nicht vorgeschrieben und sind frei wählbar. Z. B. ROFA–Piktogramm Prüfung nach AS/NZS 4399-1996.